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Wasserball-Jugend
Trainingslager und Zwergenturnier in Chemnitz



Bild von rechts: Sebastian Berthold, Richard Blömer (Rheinh.), Alex Generalov (DSC), Dennis Streleskij (DSC), Vallentin Gerresheim (Bayer), Jan Ole Künstler (DSC), Sophia Eggert (Bayer), Aylin Fry (Bayer), Tobias Lufen (Bayer), Mehmet Sirin Tha (DSC), Moritz Pohlmann (SVK), Yohnatan Rudnik (DSC), Daniel Sprainat (Bayer), Scott David (Bayer), Peter Backes, Tim Neuhaus (SVK), kniend: Patrick Mioska (Bayer)

Auch in diesem Jahr nahm unsere D-Jugend-Auswahlmannschaft am Zwergenpokal in Chemnitz teil.
Da in diesem Jahr Christi Himmelfahrt an dem Turnierwochenende lag, nutzten wir den zusätzlichen Tag zu einem ausgedehnten Trainingslager.
Als Vorjahressieger und Titelverteidiger gehörten wir von den zwölf teilnehmenden Mannschaften zu den Top-Gruppe. Mussten somit zuerst gegen die drei stärksten Mannschaften über volle Distanz antreten. Eine hohe Bürde, da uns vor Beginn klar war, dass unsere Mannschaft des Jahrgangs 98 im Entwicklungsstand noch nicht der Ausnahmemannschaft des Vorjahres zu vergleichen war.
Umso wichtiger, dass wir vor Turnierbeginn noch drei doppelte Trainingseinheiten zur Verfügung hatten, um die Mannschaft  taktisch und  im Spielverständnis aufeinander einzustellen.

Am Donnerstag bezogen wir nach fünfstündiger Fahrt unsere Quartiere im Europa-Sportpark in Chemnitz, bevor es dann zum Training in ein unbeheiztes Nebenfreibad des SC Chemnitz ging.
Trotz frischer Wassertemperatur konnten wir bei warmen sonnigem Wetter effektiv trainieren.

Am Freitag konnten wir dann am Vormittag und später am Nachmittag noch zwei Trainingseinheiten.
Im beheizten Sportforum Freibad absolvieren, bevor wir dann am Abend unser erstes Turnierspiel gegen Niedersachsen absolvieren mussten.

Die Niedersachsen wurden von Insidern neben Berlin zu den Turnierfavoriten gezählt.
Wir selber konnten unsere Spielstärke im Vergleich zu den anderen Teams, die beinahe ausschließlich aus einer Vereinsmannschaft bestanden, schlecht einschätzen.
Im ersten Spielviertel hatten wir zu Spielbeginn die besseren Chancen, die wir im Gegensatz zu den Niedersachsen nicht nutzen konnten. Spielstand 3:2 für den Gegner.
Im 2.Viertel konnten wir bei einem Zwischenstand von 5:2 noch halbwegs dagegenhalten.
In der 2.Spielhälfte war Kraft und Konzentration bei unserer Mannschaft am Ende. Am Ende mussten wir uns mit 5:11 verdient geschlagen geben.
Am Samstag spielten wir gegen Berlin. Hier das gleiche Bild. In der 1. Spielhälfte konnten wir bis zum 6:3 Zwischenstand mithalten. Mussten uns am Ende mit einer deutlichen 17:7 Niederlage begnügen.
Am Ende des Turnier wussten wir, dass unsere zwei Auftaktgegner am Sonntag das Turnierendspiel als verlustpunktfreie Mannschaften bestritten.

Das dritte Spiel unserer Mannschaft gegen die hoch eingeschätzten Brandenburger wurde auch deutlich mit 4:16 verloren.
Auch wenn es gegen die drei stärksten Mannschaften des Turniers ging, waren die Niederlagen für unsere junge und unerfahrene Mannschaft nicht leicht zu verkraften. Das anfängliche Selbstvertrauen war offensichtlich angekratzt.
Am Samstagabend mussten wir gegen unseren Erzrivalen aus Südwestfalen antreten. Hier spielte die Mannschaft erstmals befreit auf, ging früh in Führung und fand endlich zu ihrem Spiel.
Am Ende erzielten wir einen verdienten 14:1 Sieg.

Der recht komplizierte Spielplan ist so aufgebaut, dass Mannschaften aus der Top-Gruppe durch Niederlagen nach unten rutschen und Mannschaften, die schlechter eingestuft wurden, durch Siege bis zum Turniersieg kommen konnten. Das Zweite gelang uns im Vorjahr.

Durch die drei Anfangsniederlagen und dem Sieg im ersten Platzierungsspiel gegen Südwestfalen, hatten wir nun die Möglichkeit, mit einem Sieg gegen die Auswahl von Bayern, das Spiel um Platz 5 und 6 gegen Baden-Württemberg zu erreichen.

Gegen Bayern gewannen wir ungefährdet mit 12:7 Toren. Nun hatte sich unsere Mannschaft eingespielt, das Selbstvertrauen war zurückgekehrt.

Am Sonntag zeigten wir gegen die starken Baden-Württemberger unser bestes Spiel.
Mit zum Teil eindrucksvollen Spielzügen waren wir besonders in der 1.Spielhälfte unserem Gegner deutlich überlegen. Zur Halbzeit führten wir mit 9:3 Toren. Am Ende gewannen wir mit 16:6 Toren.

Mit der deutlichen Leistungssteigerung im Turnierverlauf wurden wir mit einem fünften Platz im Turnier belohnt.
Bei 12 teilnehmenden Auswahlmannschaften ein gutes Ergebnis.

Nicht in jedem Jahr ist möglich ein Turnier als Sieger zu verlassen.

Immerhin messen wir uns mit Landesauswahlmannschaften aus Niedersachsen, Berlin, Brandenburg und Sachsen, die mit hauptamtlichen Trainern und entsprechend guten Vorbereitungsmöglichkeiten zu den Turnieren kommen.
Unsere Leistungsstärke basiert in erster Linie auf der guten Jugendarbeit unserer Großvereine.

Der SV Rhein-Wupper genießt als Jugendauswahl im deutschen Wasserball hohen Respekt, da wir in den letzten Jahren immer zu den Top-Mannschaften im C- und D- Bereich zählten

Ergebnisse Zusammenfassung:

RW - Niedersachsen

05 : 11

RW - Berlin

07 : 17

RW - Brandenburg

04 : 16

RW - Südwestfalen

14 : 01

RW - Bayern

12 : 07

RW - Baden-Württemberg

16 : 06

 

Endstand Turnier:

  1. Berlin
  2. Niedersachsen
  3. Brandenburg
  4. Sachsen
  5. Rhein-Wupper
  6. Baden-Württemberg
  7. Bayern
  8. Südwestfalen
  9. Mittelrhein
  10. Südwestsachsen
  11. Bremen
  12. Hamburg

 Denis Streleskij, vom Düsseldorfer SC wurde als stärkster Turnierspieler ins Allstar-Team gewählt.

 

Peter Backes

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