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Jahresbericht 2009 des Fachwartes Wasserball



Das Jahr 2009 im Wasserball geht ohne besondere Vorkommnisse oder Ereignisse zu Ende.
Auf internationaler Ebene konnten die Deutschen Herren- und Frauenwasserballer bei ihren Auftritten durch teils bemerkenswerte Ergebnisse auf sich aufmerksam machen. Der endgültige Durchbruch zur Weltspitze konnte auch im Jahre 2009 noch nicht vollzogen werden.

Auf nationaler Ebene spielen mit Bayer und Aegir Uerdingen und dem SV Krefeld 72 drei Vereine unseres Verbandes in der 1. Bundesliga

Somit zählt Krefeld, neben Berlin und Duisburg, zu den Hochburgen des Deutschen Wasserballs.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung beim SV Krefeld 72. Hier ist seit einigen Jahren ein stetiger Aufwärtstrend erkennbar.
Im Jugendbereich durch erfolgreiche Teilnahme an vielen nationalen Meisterschaften. Im Herrenbereich ist man auf dem Weg, sich in der Bundesliga in der oberen Hälfte zu etablieren und das mit größtenteils eigenen Jugendspielern.
Aus Verbandssicht sehr erfreulich, dass neben dem seit Jahren etablierten Bayer Uerdingen, ein zweiter Verein den Wasserballsport professionell betreibt.

In der 2. Wasserballliga auf Landesverbandsebene spielen neben den Reservemannschaften von Bayer und Krefeld 72, die aufstiegsambitionierten Wasserfreunde Wuppertal und als Neuling der SC Solingen, der sich in den bisherigen Spielen sehr gut behaupten konnte.
Ich hoffe, dass es auf Grund der umbau bedingten längeren Schließung der Klingenhalle, hier keinen Einbruch gibt.

In der Oberliga spielen die Mannschaften vom Düsseldorfer SC , des SV Rheinhausens und der Reserve von Wasserfreunde Wuppertal.

In der NRW-Verbandsliga runden die Mannschaft aus Remscheid und die Reserven vom Düsseldorfer SC und Aegir Uerdingen das Bild ab.

Auf der Ebene des SV Rhein-Wupper, ist trotz jahrelanger negativer Prognosen der Spielbetrieb weiterhin ausgesprochen stabil.
Erstmals konnten wir im Herrenbereich wieder einen weiteren Zuwachs an Mannschaften registrieren.

In der Rhein-Wupper-Liga und der Bezirksliga nehmen jetzt jeweils elf Mannschaften am Spielbetrieb teil.
Auch sind in den Mannschaften eine größere Anzahl jüngerer Spieler zu sehen.
Ich hoffe, dass dieser Trend sich weiterentwickelt und hierdurch eine Überalterung der Mannschaften verhindern lässt.
Grundlage hierfür ist jedoch eine konsequente Jugendarbeit.
Dies sehen viele unserer Vereine ebenfalls und arbeiten auch entsprechend.
Neben den etablierten Großvereinen, die traditionell sich im Jugendbereich sehr gut aufgestellt haben, sind es aber auch einige sportlich kleinere Vereine, wie Neptun Krefeld, Hellas Wuppertal , die hier sehr gute Arbeit leisten.

Abgerundet wird die Jugendausbildung durch Lehrgänge, die unser Verband regelmäßig in Solingen und Düsseldorf durchführt hat.
Ich möchte mich hier bei unserem Trainer Sebastian Berthold für sein vorbildlichen Einsatz und den Städten Solingen und Düsseldorf für die Bereitstellung ihrer Bäder danken. Insgesamt wurden fünf Lehrgänge durchführt.
Mit einer D-Jugend-Auswahlmannschaft nahmen wir im Juni am Ländervergleich in Auerbach teil. Hier belegten wir einen hervorragenden 2. Platz von 16 teilnehmenden Mannschaften. Nur gegen Berlin mussten wir uns nach gleichwertigen Spiel mit 4:2 Toren geschlagen geben.
Wer weis, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn mit Jannik Neuhaus vom SV Krefeld 72, einer der jahrgangsstärksten, wegen einer schulischen Veranstaltung, bei uns nicht gefehlt hätte.

Im Bereich der Wasserballschiedsrichter wurde im November ein Fortbildungslehrgang in Remscheid durchgeführt. Da es diesmal keine neuen Regeln zu besprechen gab, konnten wir uns ausgiebig an Hand von Videofilmen auf großer Leinwand mit verschiedenen Spielszenen auseinandersetzen.
Derzeit leiten 30 Schiedsrichter die Spiele unseres Verbandes, hiervon 23 amtieren zusätzlich noch auf Landesverbandsebene und 9 Schiris leiten Spiele im DSV.

Abschließend möchte ich mich für ihre ehrenamtliche Arbeit bei unserem Wasserballausschuss Klaus Peter Mittmann, Stefan Allendorf und Frank Rohleder ; bei unserem geschäftsführenden Vorstand Klaus Böhmer, Andrea Heuvens und Burkhard Sunder-Plaßmann; und unsere Internet-Experten Marcus Silber, Bernd Koch und Christian Kops, der nach seinem schweren Sportunfall hoffentlich wieder vollständig gesund wird, herzlich bedanken.

Ich wünsche allen Wasserballfreunden ein erfolgreiches Jahr 2010.
Peter Backes

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